2009
Statistiktool Piwik in WordPress integrieren
Das Open Source Statistiktool Piwik liefert ähnlich ausführliche Besucherstatistiken wie Google Analytics. Piwik wird allerdings auf dem eigenen Webspace installiert und ist somit eine gute Alternative für alle, die beim Thema “was macht Google mit meinen Daten” Bauchschmerzen bekommen.
Die aktuelle Piwik-Version muss zunächst hier heruntergeladen und entpackt werden. Zur weiteren Installation von Piwik gibt es eine ausführliche deutschsprachige Anleitung auf blogrammierer.de, daher spare ich mir das hier.
Nun gibt es die Möglichkeit, wenn in den Piwik-Einstellungen die Adresse des eigenen WordPress-Blogs angegeben wurde, die Blog-BesucherInnen bzw. einige der Statistiken über diese per Plugin direkt im WordPress-Adminbereich anzeigen zu lassen. Dazu wird das Plugin WP-Piwik benötigt, dies wird nach dem Entpacken in das Verzeichnis wp-plugins auf den Webspace hochgeladen. Nach dem Aktivieren des Plugins findet sich unter Einstellungen ein neuer Unterpunkt WP-Piwik, dort wird die URL der Piwik-Installation auf dem eigenen Webspace angegeben (also z.B. http://meine-domain.de/piwik/), außerdem der (die/das?) “Auth token”, welcher sich in der Piwik-Administration (also ebenfalls unter http://meine-domain.de/piwik/) ganz oben unter dem Link “API” versteckt. Diese Zahlen-Buchstaben-Kombination wird unter Auth token eingegeben. Falls der Code zum Tracken des Blogs noch nicht per Hand eingegeben wurde, kann das Plugin diesen auch selbsttätig in die footer.php des Themes einfügen. Anschließend sollten, sofern in der Piwik-Statistik bereits Daten vorhanden sind, diese auch im WP-Adminbereich ganz oben unter Dashboard – WP-Piwik zu finden sein.
Einen interessanten Artikel zu Piwik gibt es auch bei Robert Lender.

Ich habe in einem anderen Blog Bilder veröffentlicht, die ich auch mit Untertiteln versehen wollte. Hierzu reicht es ja, beim Einfügen eines Bildes unter “Beschriftung” den Text anzugeben, der unter dem Bild erscheinen soll. Das Ergebnis sieht dann allerdings so aus wie hier links auf dem Bild. Warum ist da dieser Rand an der rechten Seite? Ein Blick in den Quellcode verriet, dass die Breite der Klasse wp-caption 160px beträgt, also 10 Pixel mehr als das Bild selbst. Meine Versuche, im Stylesheet sämtliche paddings und margins auf 0 oder auf Minuswerte zu setzen, brachten auch kein anderes Ergebnis. Ich habe dann die WordPress-Dateien nach “wp-caption” durchsucht und fand in der Datei wp-includes/media.php in Zeile 596 den Grund:

